Beginne unten: Zehen, Fußgewölbe, Sprunggelenk – rollend, schaukelnd, stabilisierend. Lasse die Welle über Knie und Hüfte zu Rippen und Schultern steigen, bis Nacken lang mitwippt. Ein ruhiger Track hält den Rahmen, du moduliert die Amplitude. Mini-Pausen zwischen Wiederholungen erlauben Integration, sodass Qualität Vorrang vor Größe behält und Sensomotorik klarer antwortet.
Nutze diagonale Pfade: rechte Hand zieht zum linken Fuß, Becken antwortet weich. Spiralen aktivieren Linien quer durch den Rumpf, verbessern Elastizität und propriozeptive Klarheit. Harmonisiere Spiraltempo mit dem Beat, ohne dich unterwerfen zu müssen. Wenn ein Winkel staut, verkleinere Radius, atme länger aus, und lass die Bewegung aus der Mitte neu entstehen.
Winzige Verschiebungen an Zunge, Augen, Zwerchfell verändern den ganzen Tonus. Spiele mit Mikrobewegung, während große Bögen gelegentlich auftauchen. Der Track bildet den roten Faden, du führst Farbe und Pinsel. Erdende Kontakte – Hand am Brustbein, Fußfläche schwer – verhindern Überflutung. Ausdruck entsteht nicht durch Größe, sondern durch ehrliche Dosis und wiederkehrende, spürbare Wahl.